Christa Hein


ist Schriftstellerin und studierte Germanistik und Anglistik in Kiel sowie in den USA. Es folgten eine Dozententätigkeit an der Universität von Bloomington / Indiana und Unterricht u.a. für "Creative Writing".
Bereits ihr Debütroman "Der Blick durch den Spiegel" (Frankfurter Verlagsanstalt 1998) trug ihr bundesweit hervorragende Kritiken in allen namhaften Feuilletons ein und wurde inzwischen in mehrere Sprachen übersetzt.

Auszüge:
"...ein solides Meisterstück traditioneller Erzählkunst" (Neue Züricher Zeitung),

"Eine neue Erzählerin ist zu entdecken, voller Temperament und Gefühl, voller dramaturgischer Spannkraft, poetischer Phantasie und sprachlicher Könnerschaft." (Die Welt),

"Christa Heins Familiensaga hat...bereits Verlagsgeschichte gemacht." (Süddeutsche Zeitung),

"Christa Hein beschreibt sensibel die Geschichte einer Emanzipation,...scharf und detailliert - wie ein gelungenes Foto." (Der Spiegel) Im Jahr 2000 folgte der Roman "Scirocco".
Für die Geschichten zu dem Bildband über Riga, kamen ihr die Recherchen und Erfahrungen aus ihrem ersten Roman zugute, der sich bekanntlich um die literarische Figur der Sophie Berkholz, einer Frau im Riga der Jahrhundertwende, dreht. Durch die Beschäftigung mit der Fotografie entwickelt sie ihre eigene Identität und emanzipiert sich vom tradierten Rollenbild jener Zeit.
Diese thematische Verbindung von Riga und der Fotografie war es schließlich auch, die Christa Hein zur Wunsch-Autorin Norbert Balzers für seinen Bildband machte, und es darf als besonderer Glücksfall gelten, daß diese seltene Paarung von literarischem Erzähltalent und fotografischer Könnerschaft für dieses Buch zustande gekommen ist. Für den Bildband über Riga hat Christa Hein ebenfalls literarische Figuren entworfen. Diese entwickelt sie anhand realer Interviews zu exemplarischen Charakteren, an denen Rigaer Geschichte und Geschichten erfahrbar werden.

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